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Darmstädter Echo vom 28.04.2015



Südhessen Woche vom 04.03.2015



Darmstädter Echo vom 13.10.2014



 




"P Stadtkulturmagazin", Ausgabe März 2013



Link: www.p-magazin.net

 




Darmstädter Echo vom 12.05.2007



 


 

Odenwälder Bote v. 17.02.2004

Der Kuhstall befand sich
im "Be Bob a Lula" Fieber

Auszug

Der Ausklang des Abends blieb einem Mann vorbehalten, den die Musikszene als "Boogie Man" kennt. Zusammen mit seinem Partner Reiner Lenz mischte Hans Weill, so heißt der "Boogie Man" im bürgerlichen Leben, den Kuhstall in einer Art und Weise auf, wie man es noch selten erlebt hat.

 Ständig war er in Bewegung, mal oben, mal unten, seine Devise jedenfalls hieß: " Musik mit vollem Körpereinsatz". Während er der Gitarre bluesige Töne entlockte, tat dies sein Partner mit der Mundharmonika, oder auch Blues-Harp genannt...

Der "Boogie Man" ist eine absolut bekannte     Größe, und dies nicht nur in Darmstadt, wo er     beim Schloßgrabenfest Stammgast ist. Mit Roger  Chapman spielte er schon zusammen, war Sänger   bei der  "SBS- BigBand" und hatte unter anderem eine unvergessliche Begegnung mit dem Bassisten  der legendären Gruppe "The Who", John Entwhistle.

Solche Erlebnisse prägen und wenn man zudem   noch aussieht wie ein aus dem Film "Woodstock" entsprungener Späthippie, dann kann man sich so manch konservativen Blicken gewiss sein. Das war auch an diesem Abend so. Der "Boogie Man" bot an diesem Abend neben seinem etwas ungewöhnlichem Outfit, Musik die ins Ohr ging und vor allem  ekstatische Gemüter ansprach.

All jene, die zuvor noch etwas skeptisch in die Runde geblickt hatten, ließen sich mitreißen von Songs wie "What I say", "Proud Mary", "Stormy Monday", oder Blues Suede Shues". Plötzlich erinnerten sich viele, dass es ja vor einigen Jahren noch ein Leben gab; ein Leben vor dem Büro-Tod, oder ein Leben vor dem Waschmaschinenfüllen. Ein Leben, in dem mal man jung war, voller Erwartung und wo noch richtig die Post abging. Und siehe da, es geht doch noch...

Den Körper in Bewegung gebracht, die Hände nach oben und die, von der Last des Alltags nach untern gebogenen Mundwinkel strafften sich plötzlich.

Zurück in die Zukunft hieß die Devise und voll auf Power schalten. Der Kuhstall tobte und als das berühmte "Be Bob a Lula" ertönte, war kein Halten mehr.... Selbst reifere Damen ergriffen die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Rock´n Roll.

Welch verstecktes Gefühlspotential machte sich hier auf einmal breit! Der Auftritt des "Boogie Man" war für viele wie eine Frischzellenkur, die man in vollen Zügen genoss. Die Musiker ließen sich von dieser heißblütigen Emotionalität natürlich ebenfalls mitreißen und die "Zugabe", "Zugabe" Rufe blieben nicht ungehört. Ein starker Ausklang, wie ihn die Kuhstall-Freunde mögen.

Jo


 


 

Frankfurter Rundschau v. 11.03.2003

Medium
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Hans Weill in Darmstadt

Auf der Bühne des Darmstädter Irish Pub "An Sibin" wurde Hans Weill mal wieder zum „Boogie Man". „lch bin nur der Kanal für den Boogie Man. Ich bin ein Medium", sagte Weill, der seit Mehr als 20 Jahren musizierend auf der Bühne steht und vor vollem Haus zwischen seinen Bandmitgliedern hin- und herfegte.
 
Zu seinem Auftritt mit Hut und Sonnenbrille passten die gestischen Beschwörungsformeln, mit denen sich der langhaarige Sänger und Gitarrist zwischen seinen Musikerkollegen bewegte.

Wie ein Bademeister vor der Saunakabine wedelte er dem Gitarristen Jürgen Queißner während seines Solos Luft zu, als wolle er verhindern, dass die Stahlsaiten im hitzigen Gefecht der Musik verglühten.

So regulierte er die Energieströme auf der Bühne:
Da eine beruhigende Geste für ein dezentes Piano des Organisten Uli Partheil, dort ein anfeuerndes Zittern seiner Hand, um Thomas Hoffmann´s Drum-Solo zum Überkochen zu bringen. Blues und Swing in allen Fasern seines Körpers, das verkörperte "The Boogie Man" nicht nur - das verströmte auch seine Stimme, die eindringlich durchs Mikro hallte.

Der „Blues Friday" im An Sibin vereinte kultiges Auftreten des Leaders mit ausgiebigen und gut gelaunten Soli der „Very Special Guest Rhythm'n'Blues Band" mit den weiteren Bandmitgliedern Thomas Heldmann (Bass) und Reiner Lenz (Harp).

Gekrönt vom Gastauftritt der Sängerin April King feierten Musiker und viele Gäste die Musik bis in den frühen Morgen hinein. „Es ist euer Fest", ist Hans Weill´s Botschaft, denn ich mochte, dass die Leute glücklich nach Hause gehen"!

bjh

 






 


 





 



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